Wie lange dauert es bis SIGILLEN wirken?

Im heutigen Beitrag geht es um die Frage nach der anfänglichen Wirkzeit einer oder mehrerer Sigillen!

Magie ist grundsätzlich ein sehr komplexes System, dass nach eigenen natürlichen und übernatürlichen Regeln funktioniert. Auch wenn Magie größtenteils durch Energie funktionert, so ist es so gut wie UNMÖGLICH zu sagen, wann genau Magie punktgenau wirkt – demzufolge gilt dies auch für Sigillen.

Selbstverständlich gibt es hierzu große Unterschiede. Es kommt zwangsläufig auf verschiedene Punkte an, die den Zeitraum und das generelle Wirken beeinflussen:

  • Wieviel Erfahrung mit der Magie man selbst hat
  • Ob die Sigillenmagie einen auch liegt
  • Das die Sigillen korrekt erschaffen wurden bzw. werden
  • Ob es sich um eine einfache oder schwierige Veränderung handelt
  • Ob der gewünschte Effekt überhaupt machbar ist
  • Die eigene Energie und auch Gesundheit
  • Planeten- & Mondphasen
  • Störende Einflüsse wie Flüche, Krankheiten, eigene Unfähigkeit, Talentlosigkeit für die Magie, andere negative Personen
  • Einfluss und Einwirkung höherer Mächte

Das hört sich jetzt für Anfänger besonders komplex und vielleicht sogar abschreckend an, aber so schlimm ist es nun auch nicht, denn obige Aspekte beeinflussen sowohl den möglichen Erfolg, als auch den Misserfolg – Beispiel: Die richtige Mondphase unterstützt einen jeweiligen Effektgrad, was die Erfolgsaussichten erhöht – Gleiches in der falschen Mondphase hat KEINEN zusätzlichen BONUS.

In der Regel gibt es nur wenige Aspekte, die den Effekt bei Magien aller Art, darunter auch der Sigillenmagie schwächen. Meist schwächt man selbst diese, weil man u.a. zu wenig Erfahrung oder Selbstvertrauen hat, Sigillen falsch herstellt oder formuliert. Auch hat es störende Einflüsse wenn man krank ist oder sich sonstwie nicht gut fühlt – geistig wie auch/oder körperlich.

Das aller wichtigste Aspekt ist die Komplexität dessen was man erreichen will bzw. vorhat. Ich denke mal, es beantwortet sich von alleine, dass eine Schutzsigille schneller wirkt als eine Sigille die große und gravierende Veränderungen hervorbringen soll z.B. das der Partner sich ändert. Gerade Sigillen die „bei ANDEREN“ wirken sollen, sind extremst komplex und haben durchaus eine gewisse Misserfolgschance, da jedes Lebenwesen eine Art energetisches Schutzschild hat (in der Aura drin) welches Fremdeinflüsse abschwächt oder komplett abwehrt, je nach Stärke der Person im Geiste. Und Fremdeinflüsse sind in diesem Fall ALLE Effekte, die nicht von einem selbst kommen oder von einem nicht selbst gewirkt werden! Es macht einen großen Unterschied auf wem man etwas wirkt. Die Erfolgschancen bei einem ungebildeten Tölpel ist weit aus höher als z.B. bei einer Hexe mit vielen Jahren Erfahrung – Jedenfalls was das natürliche geistige Schutzschild angeht.

Einige Sigillen wirken in der Regel recht flott, meist sogar sofort oder innerhalb weniger Stunden. Dies gilt besonders auf Sigillen für sich selbst. Schutz- und Heilungs- sowie Unterstützungs-Sigillen sind das. Meist sind es auch recht schlichte Sigillen mit wenig komplexen Effekten, die also schnell „erschaffbar“ sind. Eine normale Norm ist so zwischen 3 Tagen und 3 Wochen. Innerhalb dieses Zeitfensters wirken die meisten Sigillen eigentlich sehr gut und es ist auch ein guter Zeitspielraum für die Magie sich aufzubauen und Veränderungen herbeizuführen, denn Magie braucht seine Zeit um zu wirken. Wer weise ist, gibt der Magie die Zeit, die sie benötigt um richtig zu wirken. Sehr komplexe Sigillen haben einen deutlichen höheren Zeitbedarf. Auch das gibt es eine gewisse unbestätigte Norm die ab 3 Monaten beginnt und sich im schlimmsten Fall über Jahre hinaus strecken kann oder gar nicht wirkt.

Im großen und ganzen ist es aber nicht möglich punktgenau zu sagen, wann der oder die gewünschten Effekte eintreten. Wenn man zig Sigillen gemacht hat, bekommt man nach und nach ein Gefühl und Gespür dafür und kann dies dann relativ genau vorhersehen und einschätzen.

D.

Zahlen in Sigillen!

In diesen Beitrag geht es um Zahlen, die man für Sigillen benutzen möchte und wie es sich mit ihnen verhält.

Zahlen sind in der Regel von der Regelung des kurzhaltens in der Sigillenmagie ausgenommen, da Zahlen grundsätzlich eingebaut werden um gewisse Aspekte oder Zeitpunkte festzulegen oder um direkte Zählpunkte einzurechnen.

Zahlen kann man genau wie die Buchstaben und anderen Symbole durchaus kreativ in die Sigille einbauen. Wichtig ist aber, dass die Zahl/en passend sind und im Bezug auf den Zweck der Sigille ein direktes Ziel haben. Sowas wie „Liebe7“ oder „Glück33“ bringt nichts erstrebenswertes mit sich, da nicht ersichlich ist, was die zusätzliche Zahl bedeuten soll im Bezug auf das Wort oder den Satz….

Man kann Zahlen aber als Wort und Satz-Abkürzung verwenden, um die kurzhaltung von Sätzen gewissermaßen zu umgehen. Als Beispiel wäre der Ursprungssatz: „Ich will drei Männer kennenlernen“. Man kann den Satz nun in Vornherein kürzer halten: Ich will 3 Männer kennenlernen.

Mal abgesehen, dass dies nur ein plumper Beispielsatz ist, zeigt es deutlich auf, wie Zahlen sinnvoll eingesetzt werden können. Doch dies ist ja nur ein Beispiel. Am häufigsten werden Zahlen in Sigillen eingebaut um gewisse Zeitaspekte miteinzuberechnen, was aber eine delikate Angelegenheit ist. Am leichtesten ist es, Sigillen auf bestimmte Menschen/Tiere abzustimmen, indem man ihr Geburtsdatum einfügt und in die kreative Erstellung einfließen lässt. Meistens wird das Datum hier aber nicht „zerstückelt“, wie man das von den Buchstaben kennt, die beliebig angeordnet werden können. Meist wird das gesamte Datum als EIN Symbol mit eingefügt, wo es auch am besten wirkt, da es somit Eins ist. In gewisserweise dient so ein Datum als Sondersymbol…. ähnlich wie ein Pentagramm, Kreuz, Stern oder Herzchen, das man kreativ miteinfügt, wenn es passend ist.

Es ist ebenfalls durchaus möglich Zahlen speziell einzubauen und deren Wirkung so einfließen zu lassen, wie man dies u.a. von Nummerologie kennt. Dazu sollte man sich aber auskennen oder den Zahlen dies per Willenskraft „einprogrammieren“

Schlechter Einbau von Zahlen oder Datumsangaben beziehen sich vor allem auf festgelegte Zeitpunkte – Sprich: Dann und dann soll die Sigille wirken, dann und dann hat es zu passieren z.B. bis zum xx.xx.2017 kriege ich meinen Traummann oder bis zum xx.xx.2017 werde ich meine Krankheit los…

Solche direkten Einschränkungen funktionieren sehr sehr schlecht, da die Magie grundsätzlich ihre Zeit benötigt.. mal länger.. mal kürzer. Mal abgesehen davon, dass sich die Magie NIEMALS verklaven lässt und sowas oft zu Konsequenzen führt. Was aber in diesem Fall passender wäre ist, wenn eine Sigille durch so ein Datum im Bezug auf die Wirkungszeitlänge festgelegt wird z.B. indem man durch ein Datum festlegt, bis wann eine Sigille wirken soll. Das kann sinnvoll sein bei Schutz und Heilungssigillen, die bis zu einem gewissen Datum einen schützen bzw. heilen sollen – natürlich im Rahmen des möglichen…

Doch sicherlich kommt jetzt die Frage auf, wieso sollte man einer permanenten Sigille zum Beispiel, die ja auf eine lange bzw. ewige Wirktzeit eingestellt ist, ein Datum einbauen? Die Antwort ist simpel, damit die Sigille, die Energie für den gesamten Zeitpunkt gleichmässig verteilt und einberechnet. Das schwächt die Sigille zwar je nach länge und Aktivzeit ab, aber anders als die normale permanente Sigille, mussso eine „programmierte“ Sigille erst nach Ende der eingebauten Laufzeit neu geladen werden. Permanente Sigillen müssen dagegen viel häufiger neu aufgeladen werden, da sie keinerlei Energieberechnung in sich tragen und je nach Sigille und Zweck so viel wie möglich verbrauchen um best möglich zu wirken.

Man sieht also, dass alles so seine Vor und Nachteile hat, die man richtig nutzen sollte.

Hoffe euch hat der Beitrag mal wieder gefallen…

Daniel

Farbige SIGILLEN!

Ein weiteres Thema was ich an dieser Stelle behandeln möchte ist: Farbige Sigillen…

Das „Erschaffen“ von Sigillen ist durchaus ein kreativer Augenblick und Vorgang. Ich denke darauf bin ich bereits eingegangen, doch stellen sich viele die Frage: Wie sieht es mit farbigen Sigillen aus?

Es versteht sich von selbst, dass man durchaus verschiedene Farben nehmen kann um Sigillen die man kreativ erschafft schöner zu gestalten. Doch Farben können im Bezug auf die Sigillen wahre stärkende Elemente sein, denn auch hier wirkt die allgemeine Farblehre, die darstellt, für was eine Farbe im Einzelnen bedeutet und verbessert. Richtig eingesetzt, kann eine Sigille durch die passend gewählte Farbe zusätzlich verstärkt werden.

Das einzige Problem ist hierbei: Welche von den verschiedenen Farblehren ist richtig. Eigentlich ist es gleichzeitig sehr wichtig und total unwichtig zugleich, denn der wichtigste Faktor in dieser Sache ist man selbst. Ich kann daher nur raten, sich mehrere Farblehrenlisten zu suchen und das für sich passenste zu nehmen und daran auch zu glauben. Durch den eigenen Glauben und der Willenskraft dazu, kann es zu Unterschieden kommen.

Ich gehe sehr gerne nach der Kerzenfarblehre oder nach persönlicher Intuition. Weil es zu große Unterschiede und Meinungsverschiedenheiten hierbei gibt, gebe ich an dieser Stelle KEINE Liste. Ich habe selbst eine schlichte kurze Auffassung, die an dieser Stelle gerne mit euch teile:

  • ROT: Liebes und Partnerschaftliche Angelegenheiten sowie Sinnbild des Feuer-Elements.
  • ROSA/PINK: Ähnlich wie ROT nur halt für mehr Zärtlichkeit, Sinnlichkeit.
  • LILA/VIOLETT: Spirituelle und mediale Angelegenheiten sowie Schutz und Sinnbild des Schatten-Elements.
  • BLAU: Heilende Angelegenheiten und Sinnbild für das Wasser-Element.
  • GELB/ORANGE: Frieden, Freude und Sympathie-Angelegenheiten. Sinnbild für das Licht-Element
  • GRÜN: Glücks, Erfolgs und Heilungsangelegenheiten. Natur, Fruchtbarkeit, Sinnbild für das Erde-Element (Alternativ für das Luft-Element, wenn Braun als Erd-Element genommen wird).
  • BRAUN/GRAU: Wachstums und Verinnerlichungsangelegenheiten, Materielles. Alternives Sinnbild für das Erd-Element.
  • SCHWARZ: Schutz, Bannungs und unterstützende Angelegenheiten, Neutrale Farbe.
  • WEISS: Reinigende, Aufklärende und untersützende Angelegenheiten. Sehr neutrale Farbe.

Natürlich umfasst dies nicht alles, was die Farben bedeuten und unterstützen. Ich empfehle durchaus mehrere Listen zu suchen und nach Gefühl das passenste jeweils zu benutzen!!!!!

Daniel

Das AUFLADEN von SIGILLEN!

Im heutigen Eintrag geht es um das auf- und entladen von Sigillen.

Sigillen funktionieren besser, wenn man sie nach dem erstellen mit Energie auflädt. Man kann geladene Sigillen aber auch wieder entladen, um sie ggf. unwirksam zu machen z.B. wenn man eine Sigille falsch gemacht oder formuliert hat oder ein anderer Grund entsteht, eine fertige Sigille nachhaltig unwirksam werden zu lassen!

Das reine AUFLADEN von Sigillen ist relativ einfach und selbst ohne große praktische Erfahrung für jeden Menschen möglich. Die wirklich einfachste Möglichkeit ist das aufladen durch Ladesteine – Dies sind Heilsteine, die Energie produzieren und bei physischen Kontakt übertragen. Solche Ladesteine sind u.a. Bergkristall, Amethyst, Halit, Olivin….

Das einfache daran ist, dass man so einen Ladestein einfach nur, je nach Größe und Stärke der Sigille, für 15 – 60 Minuten auf die Sigille legen muss und der Stein lädt die Sigille mit Energie auf. Diese Methode ist auch nicht wirklich teuer, denn so einen Ladestein kriegt man schon unter 5 Euro in Esoterikläden und natürlich erst recht online z.B. bei Ebay. Eine Lademethode, die ich natürlich sehr empfehle, denn den oder die Ladesteine kann man auch noch für andere magische Zwecke benutzen und ist somit eine kleine Investition für´s Leben 🙂

Natürlich gibt es auch noch weitere Methoden. Das aufladen per Visualisation ist ebenfalls sehr gut verbreitet. Man stellt sich BEWUSST vor, wie die eigene Energie IN die Sigille fließt. Man kann dazu auch seine Hand/Hände auf die Sigille legen und es sich dann BEWUSST vorstellen. Diese Mrthode hat Vor- und Nachteile. Vorteil ist, dass man so seine Sigillen richtig schnell aufladen und bei entsprechender Übung zusätzlich verstärken kann. Nachteil ist, dass man seine eigene Energie in erster Linie benutzt, was gerade Anfänger Müde und Kraftlos macht. Außerdem braucht man etwas Übung zum kontrollieren der Visualisation. Abgesehen vom Energieverlust, ist diese Methode eine kostenlose Variante des aufladens!

Das aufladen durch Sonnen- und Mondlicht ist ebenfalls eine sehr schöne Methode. Man legt seine aufzuladenen Sigillen ins Sonnen- oder Mondlicht und lässt sie dort über Stunden laden. Mondlicht hat hier eine stärkere intensivere Ladegeschwindigkeit. Sonnenlicht lädt leider sehr sehr langsam und ist daher weniger zu empfehlen, ist aber durchaus eine Möglichkeit die je nach Intensität des Sonnenscheins variert – Im Hochsommer, wo die Sonne sehr kraftvoll scheint, kann direkte Sonnenbestrahlung durchaus mit denen anderer Lademöglichkeiten mithalten und sollte daher durchaus in Betracht gezogen werden, wenn die Situation es zulässt.

Wer bereits etwas Erfahrung mit der Erschaffung von Sigillen hat, kann durch verschiedene kreative Nutzungsmöglichkeiten die Sigille bereits beim Erstellen aufladen. Grundsätzlich passiert dies passiv und automatisch, selbst bei Anfängern (Wenn auch sehr sehr schwach). Doch die Benutzung passender Farben, passender Zeiten und die Möglichkeit sich viel Zeit beim Erstellen zulassen, hilft die Sigille teilweise zu laden.

Diese wenigen Methoden reichen für Anfänger vollkommen aus, um gut in die Sigillenmagie einzutreten. Weitere Methode und Möglichkeiten eröffnen sich automatisch bei steigender Erfahrung…

Doch es kann auch sinnvoll sein, eine Sigille zu entladen, um sie unwirksam werden zulassen. Dies kann verschiedene Gründe haben wie z.B. weil die Sigille falsch gemacht oder formuliert wurde und nichts falsches erzeugen soll. Auch das auflösen fremder Sigillen kann ein Grund sein. Manchmal ist es sogar sinnvoll eine Sigille zu entladen, um sie dann wieder neu aufzuladen…. z.B. bei eigenen Sigillen-Amuletten, wo Restenergien vielleicht stören könnten!

Das entladen von Sigillen passiert ähnlich wie das aufladen, nur fallen da einige ladende Optionen weg wie das Sonnen- und Mondlicht, da diese GRUNDSÄTZLICH aufladen. Zwei Methoden sind an dieser Stelle sinnvoll. Das visualisieren, dass die Energie aus der Sigille fließt – Im Grunde stellt man sich BEWUSST vor, wie man die Sigille wortwörtlich aussaugt. Die wohl einfachste und beste Methode ist jedoch das entladen durch einen Entladestein – Ein Stein bewährt sich da seit vielen vielen Jahren und zwar der Hämatit. Das ist ein schwarzer Stein der Energien bei Kontakt aussaugt und in sich sofort zerstört. Ähnlich wie beim Ladestein, legt man den Entladestein auf die Sigille und lässt diesen gut ne Stunde seine Arbeit tun, dann ist die Sigille absolut leer. Auch hier sieht man das sowohl der Kauf eines Lade- wie auch Entladesteins eine Investition für´s Leben ist und einen viel Arbeit abnehmen kann und daher von mir absolut zu empfehlen ist.

Hoffe euch hat der Beitrag mal wieder gefallen!

Daniel

Das VERGESSEN bei SIGILLEN!

Heute möchte ich auf ein weiteres wichtiges Thema eingehen, wozu es immer wieder Fragen gibt, und zwar das VERGESSEN bei der Sigillenmagie.

Wer das eine oder andere über Sigillen ließt, entdeckt schnell den Ratschlag, das man Sigillen, die man fertigt UNBEDINGT vergessen MUSS, ansonsten funktionieren sie nicht gut.. blablabla etc. etc.

Leider ist es Praktizierenden so gar nicht verständlich wieso, weshalb, warum man Sigillen vergessen sollte. Man muss hier aber unterscheiden zwischen Vergessen und Vergessen! Grundsätzlich ist es gar nicht möglich für den Großteil aller Praktizierenden ihre Sigillen zwanghaft zu vergessen und es ist auch gar nicht vonnöten Sigillen gänzlich aus seinem Ober- oder Unterbewusstsein zu entfernen. Das wahre Problem liegt nämlich etwas ferner und wird nun meinerseits erläutert.

Ein Problem was exisitiert ist das unbewusste Re-aktivieren von Symbolen, in diesem Fall von Sigillen. Das bedeutet, dass wir bestimmte Symbole, die eine Wirkung innehaben oder mit Effekten ausgestattet wurden, durch unsere Gedanken bzw. klarer ausgedrückt unsere Willenskraft aktivieren können. Dies ist in erster Linie KEIN Problem. Das wahre Problem ist, dass wir durch die gleiche Methode bereits aktivierte Symbole rebooten, also neustarten können.

Das ernste Problem bei anhaltenden Symbolen ist, dass dieser Neustart, den bisherigen Effektverlauf, also alles was das Symbol bisher erzeugt und geändert hat, schlagartig abbricht und von Vorne beginnt. In vielen Fällen können bereits bestehende Veränderungen ebenfalls abgebrochen oder sogar zerstört oder ins Gegenteil gewandelt werden. Z.B. wäre dies der Fall, wenn man eine anhaltende Glücks-Sigille hat, die vielleicht vor Wochen dafür sorgte, dass man einen neuen Job bekommt. Ein Neustart kann im günstigsten Fall, die Glückswirkung einfach nur von Vorne beginnen lassen, was keine Probleme bedeuten. Im schlimmsten Fall hat dieser Neustart Einfluss auf die bisherige unnd neue, kommende Glückswirkung, was bedeuten kann (Ja die Betonung liegt auch hier auf KANN), dass z.B. der Job, den man bekam, wegen dem Glück nun schlagartig kaputtgeht, indem man gefeuert wird oder anderweitig berufliche Probleme bekommt. Dies ist aber selten nach meiner beobachtung. In der Regel wird die aktuell Wirkung einfach nur abgebrochen und evtl. Veränderungen die auf die alte Glückswirkung basieren werden annuliert und die neue Glückswirkung beginnt.

Doch jetzt muss niemand Angst haben.

Meistens re-aktiviert man Sigillen durchaus sehr bewusst, indem man permanent seine Gedanken auf die Sigille fokussiert z.B. mit Selbstfragen wie: „Wirkt sie überhaupt und jetzt???“. Es ist nicht gut, wenn man so seine Unsicherheit manifestiert, was jeder aber durchaus verstehen kann, denn jeder von uns möchte, dass seine Zauber funktionieren!

Mein Tipp: Mir selbst hilft es seit über 10 Jahren sehr, zu beschließen, dass die Sigille korrekt funktioniert. Ich weiß… ich habe die Sigille richtig hergestellt und sage mir selbst, dass sie von nun an funktioniert. Das hilft ungemein nicht ständig daran zu denken und sich zu fragen, obs klappt oder schon geklappt hat, was eine gute Methode ist bei anhaltenden Sigillen u.a. auf Amuletten, Steinen etc.

Wer seine Sigille einmalig herstellt und verbrennt oder sonstwie opfert, muss sich da weniger Gedanken machen.

Gerade als Sigillen-Neuling ist es sicherlich schwer darauf zu vertrauen, dass die ersten Sigillen auch funktionieren… doch belastet euch nicht selbst. Als Anfänger ist es hilfreich erstmal opferbare Sigillen zu machen, also Sigillen mit Wünschen, die man dann am Besten verbrennt. Ihr werdet schnell mehr Vertrauen in euch bekommen und viel selbstsicherer werden, was dazu sorgt, dass ihr wisst was ihr tut und dann müsst ihr euch nicht mehr quälend fragen, obs geklappt hat, was die ganze Vergessenssache natürlich erledigt!

Hoffe euch hat den Beitrag mal wieder gefallen.

)O(

Daniel

SIGILLEN richtig formulieren!

Heute geht es um die korrekte Formulierung bei Sigillen.

Wenn man Sigillen herstellt und benutzen möchte, so ist es sehr wichtig, dass die Sigillen richtig formuliert werden. Das was man erreichen will, sollte stets klar sein um den Erfolg des Zweckes zu erhöhen.

Viele Sigillen können (Die Betonung liegt auf KÖNNEN) missschlagen, wenn sie falsch formuliert sind. Das richtig sich jetzt aber weniger an Sigillen, die durch klare Einzelwörter wie SCHUTZ, MAUER, HEILUNG, BANNUNG erschaffen werden, denn diese Wörter sind im Einzelenen klipp und klar und ihr Zweck ist durchschaubar.

Wenn man aber Sigillen aus Sätzen erschafft sieht es komplizierter aus, denn da kommt es auf mehrere Faktoren an, die man beachten sollte.

Als allererstes räume ich an dieser Stelle über das festgefahrene Dogma der Zeitform auf, die einige Sigillen-Nutzer geraderzu widerlich anderen aufdrücken. Einige haben die feststeckende Meinung, man MÜSSE Sigillensätze grundlegend in Gegenwartsform formulieren, also z.B. Ich bin gesund, ich bin geschützt, ich bin Erfolgreich…. Diese Menschen begründeten dieses Dogma damit, dass man unbedingt sein Ego überwinden muss, was ja angeblich nicht wüsste, was es wirklich will und was Sigillenwirkungen so schwächt oder blockiert. Ich selbst bin absoluter Gegner dieses Dogmas, was aber nicht bedeutet, dass ich diese Formulierungsform als gänzlich falsch darstelle. Ich selbst bin seit weit über 10 Jahren erfolgreicher Nutzer der Zukunftsformulierungsform. Heißt, ich formuliere stets, dass der Zweck in der baldigen Zukunft eintritt z.B. ich werde gesund, ich werde erfolgreich, ich erhalte Schutz….. und ich entgegen des Gegenwarts-Dogmas funktioniert diese Form bei mir wunderbar, denn Magie braucht seine Zeit und wirkt, wenn erfolgreich erschaffen, dann, wenn die Zeit reif ist. Selbst wenn man eine Sigille in Gegenwartsform dogmatisch erschafft, bedeutet dies nicht, dass die Wirkung SOFORT da ist… es macht nicht Zack und dann hat deine Schutzsigille einen Superschutz aufgebaut. Magie benötigt grundsätzlich seine Zeit um sich zu manifestieren. Es gibt durchaus Magien, die sich da anders verhalten z.B. ein Schutzkreis, aber die meisten Magien benötigen ihre eigene Zeit zum wirken.

Ich halte nichts davon, dass man sein „angebliches“ Ego überwinden müsse, denn grundsätzlich wird jeder der eine oder mehrere Sigillen macht, im inneren wissen, was er oder sie punktgenau erreichen will. Ich finde es sinnlos sich zwanghaft einzureden, dass die Wirkung sofort passiert. Aber ich toleriere es, dass sich Menschen so selbst etwas einreden bzw. sich selbst belügen möchten, weil ihr Wille und ihr Unterbewusstsein anscheinend nicht Eins mit ihrem restlichen Körper ist.

Dennoch will ich hier nicht die Zukunftsform als alternatives Dogma ausrichten. Das Gegenteil möchte ich, denn beide Formen können sinnvoll sein und keine ist besser oder schlechter. Wir sind individuell und jeder von uns hat einen anderen Zugriff auf die Magie. Ich rate an, unbedingt beide Formen mehrmals auszuprobieren um seine richtige herauszufinden. Es zählt ja nur eines und zwar das es funktioniert!!!!!!!!!!! Man sollte da neutral rangehen und sich nicht beeinflussen lassen.

Ebenfalls sehr wichtig, was die Formulierung angeht ist die Klarheit. Ihr solltet klipp und klar schreiben, was ihr wollt. Dinge wie vielleicht… oder: ich möchte oder: ich hätte so gerne.. sind alles Satzteile die Unsichterheit aufzeigen und dies führt sehr sehr oft dazu, dass die Sigikle falsch, zu schwach oder gar nicht funktioniert. Klingt komisch, aber ihr dürft in dieser Sache sehr egoistisch sein und knallhart schreiben was ihr haben wollt.

Ich zeige dies mal an einem primitiven Beispiel: Sagen wir… jemand will eine Sigille zum Schutz machen und möchte dazu, anstatt eines Wortes, einen ganzen Satz nutzen, so wäre es folgendermaßen FALSCH: „Ich möchte bitte mehr geschützt sein“. Sichgerlich ist der Satz höflich, aber leider ist etwas möchten NICHT etwas wirklich wollen, denn etwas mögen deutet auch darauf hin, dass man sich damit zufrieden gibt, sollte man es nicht bekommen. Richtig formuliert wäre es so: Ich will geschützt sein / Ich bin nun geschützt. (Je nachdem welche Form man benutzt). Die formulierung ist glasklar und sagt eindeutig aus, was man will.

Einige werden sich nun betreffend der Zukunftsform noch fragen: Jaaa alles schön und gut, doch die Zukunft ist ja lang und könnte auch erst in 10 Jahrens ein. Nun im Grunde mag das sein, doch kann man der Magie eh keine Hundeleine anziehen und festlegen.. so hör mal Sigillenwirkung.. dann und dann wirkst du (Ausnahmen sind Sprengglyphen). Im Grunde wirkt die Magie jedoch INNERHALB von weniger als 3 Monaten… wie gesagt.. die Magie wirkt, wann sie wirken soll und zwar UNABHÄNGIG von der Formulierungsform.

MEIN TIPP: Macht euch keinen Druck. Probiere alles aus und ihr werdet schnell rausfinden, wie und wie schnell es wirkt und funktioniert. Übung macht den Meister, wie man so schön sagt und ohne Fehlschläge lernt man auch nichts daraus.

)O(

Daniel

SIGILLEN für andere erschaffen!

Heute geht es um das Thema, oder doch besser gesagt die Frage: „Wie mache ich Sigillen für andere?“.

Sigillen für andere zu machen geht vergleichsweise ähnlich wie für sich selbst. Zuerst sollte man natürlich wissen, was für eine bzw. was für welche Sigillen man machen will. In der Regel werden für andere Person eher Schutz- und Heilsigillen genommen, die diese Menschen unterstützen sollen.

Um die erzeugten Sigillen entsprechend auf eben diese Personen einzustellen, hat man mehrere Möglichkeiten der Anpassung. Der wohl einfachste Weg ist, den Namen im Sigillenbau einzubauen z.B. Miriam ist/soll geschützt sein – Sabine erlebt Heilung bzw. Sabine ist geheilt (Ich schreibe extra wie gewohnt Gegenwartsform sowie Zukunftsform hier nieder, da ich nachwievor KEIN Fürsprecher des „Alles muss in Gegenwartsform geschrieben werden“-Dogmas bin. Aber tolerant bin und euch beide Möglichkeiten offen lasse). Die Methode ist einfach und man kann notfalls auch den Nachnamen miteinbauen um noch mehr die Sigille der Person anzupassen!

Die nächste Methode ist auch nicht groß schwer, benötigt aber etwas an praktischer Übung. Man visualisiert (also stellt sich bewusst etwas vor) die Person oder Personen beim Sigillen schreiben/zeichnen bzw. hat sie fest im Sinn. Die eigene Willenskraft weiß durch dem was ihr wollt und damit auch plant, was bezweckt werden soll und speichert dies in eure Energie mit ein, was dann IN die Sigille miteinfließt. Sozusagen programmiert ihr unsichtbar ein, auf wem die Sigille wirken soll – unabhängig vom Wort oder Satz bzw. Zweck der Sigille/n. Das ist ebenfalls eine ganz tolle hilfreiche Möglichkeit, die aber etwas Übung erfordert, was jeder aber oftmals sogar unbewusst schafft bzw. schnell erlernen tut.

Eine weitere Methode ist das nachhaltige festlegen bei der Sigille bzw. den Sigillen. Man kann die Sigille/n nach der Erstellung durchaus noch zuweisen z.B. durch Zaubersprüche wie: „Diese Sigille wirke jetzt nur auf Anna“. Dabei kann man sich die Person/en vorstellen, was ebenfalls hilfreich ist. Natürlich kann die Sigille bzw. Sigillen auch anderweitig in Ritualen angewendet werden, die z.B. extra für die Person/en ist.. sozusagen als neutrales Medium, dass lediglich den Effekt überträgt im Ritual.

Die anfängerfreundlichste Methode ist es, die Sigille bzw. Sigillen auf ein egenes Amulett anzubringen. Dazu muss man die Sigille nicht einmal extra der Person zuweisen. Diese Methode ist nützlich, da man so leicht Schutz und Heilungssigillen auf ein Amulett anbringen kann und es der Person einfach übergeben kann und sobald die Person oder wer auch immer es trägt von der Wirkung der Sigille profitiert. Klingt in der Erschaffung unspektakulär, ist aber durchaus gut, wenn man z.B. sich etwas mit einer Freundin teilen will oder z.B. wenn man für Kinder eine Kette macht, so das auch Geschwister diese nutzen können.

Die stärkste Methode wäre wohl mit dem Blut der Person die Sigille/n zu zeichnen… aber da ich bezweifel, das dies jemand tut.. lass ich das an dieser Stelle mal gut sein und gehe nicht weiter darauf ein.

Liebe Grüße an Euch.

Daniel

Gedanken, Wissen, Rituale, Zauber und allgemeines zum Thema Hexentum und Esoterik